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Kinder

Hier ist Eure Seite! Ihr findet hier jede Woche ein anderes Bild zum Ausmalen, das zum jeweiligen Lesungstext passt.  Schaut es Euch an - was seht Ihr?

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Mt 22, 15 - 21

Zur Lebenszeit Jesu herrscht der römische Kaiser. Er hatte das Recht, eine Kopfsteuer auf jeden Mensch seines Reiches zu erheben Das bedeutete: jeder im Land musste 1 Denar bezahlen. Das war eine Menge Geld damals: so viel, wie ein Arbeiter an einem Tag verdiente!

Die Pharisäer (strenggläubige Männer, die Gottesgebot über Menschengebot setzten) bringen Jesus in eine schwierige Situation:

Lehnt er die Kopfsteuer ab, konnten die Herrschenden im Land, die Römer, ihn ins Gefängnis sperren
Sprach er sich für die Steuer aus, so machte er sich beim Volk unbeliebt. Und auch verdächtig, die Herrschaft Gottes, die er predigte, nicht wirklich Ernst zu nehmen.
Was sollte er also tun?

Er gibt eine kluge Antwort: "So gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, und Gott, was Gott gehört!". Jesus stellt klar: es geht ihm nicht um einen politischen Umsturz. Nicht der Kaiser ist wichtig, sondern Gott. Von seiner Liebe zu den Menschen und vom Anbruch seines Gottesreiches will Jesus erzählen. Das Geld kann man dem Kaiser geben. Das Herz aber, das soll Gott gehören.

(Martin Bartsch)

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